Walter Koretz Systemischer Coach · Zertifizierter Mediator Dipl.-Sozialpädagoge (FH) · Publizist

Coaching & Mediation
Niederrhein (Voerde)RuhrgebietDüsseldorfKöln

Coaching in Voerde, bei Ihnen vor Ort und online

Systemisches Coaching

Für Menschen, die Altes loslassen und Neues erschaffen möchten – und für alle, die ungenutzte Potenziale entfalten und eigene Visionen entwickeln wollen.

Kostenloses Vorgespräch vereinbaren

Was heißt systemisch?

Menschen stehen mit ihrem Umfeld in ständiger Wechselwirkung und bilden so ein zusammenhängendes „System“. Jede Handlung beeinflusst dieses lebendige Wirkungsgefüge.

Manchmal entstehen dabei Zielkonflikte, Entscheidungen stehen an, ein neuer Lebensweg will eingeschlagen werden. Systemisches Coaching schaut auf das ganze System – und begleitet Veränderungen körperlich, seelisch und gedanklich.

Coaching heißt „Kutscher“

Der Reisende steigt in die Kutsche und nennt sein Ziel. Den Weg dorthin kennt er oft noch nicht. Der Kutscher hat schon viele Reisende begleitet und kennt verschiedene Wege und Pfade. Jede Reise ist eine ganz eigene und besondere Reise.

Für wen ist Coaching gedacht?

Abschiede & Neuanfänge

Für Menschen, die Altes loslassen und Neues erschaffen möchten – beruflich wie privat.

Potenziale & Visionen

Für alle, die verschüttete Fähigkeiten wieder zugänglich machen und neue Zukunftsbilder entwickeln wollen.

Führung & Organisation

Für Führungskräfte, Teams und Unternehmen: Welche inneren Bilder prägen Ihre Organisation – Maschine, Organismus oder strömender Fluss?

Meine Methoden

Oft hält uns ein „Box-Denken“ fest – Gewohnheiten, Glaubenssätze, „Schongedanken“. Wer aus der Box heraustritt, öffnet einen Raum der Möglichkeiten.

Lösungsfokussiertes Coaching

Nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg: Wir schauen auf Ihre Wünsche, Ziele und Fähigkeiten – statt auf Probleme und deren Entstehung.

Systemische Aufstellung

Mit Figuren und Wechsel der Wahrnehmungsposition werden unbewusste Zusammenhänge sichtbar – vom inneren Team bis zur Team- und Organisationsaufstellung.

Trance & Mentor-Technik

Hypnotische Kommunikation und innere Ratgeber öffnen den Zugang zu Intuition und verborgenem Wissen.

NLP & provokativer Ansatz

Sprache, Bilder und eine Prise Humor, die festgefahrene Muster in Bewegung bringen.

Gemalte Schweigerose: eine Rose unter einer Narrenkappe, eine kleine Gießkanne gibt ihr an der Wurzel einen blauen Wassertropfen
Schweigerose mit Narrenkappe

Verschwiegenheit

Offen reden – und es bleibt im Raum

Im Rittersaal der Burg Eltz sind zwei besondere Zeichen zu sehen: eine Narrenkappe und die Schweigerose. Die Narrenkappe stand im Mittelalter für die Redefreiheit – hier durfte offen gesprochen werden. Die Rose stand für Verschwiegenheit – kein Wort verlässt den Raum. Daher kommt auch die Redewendung „sub rosa“, unter der Rose.

So halte ich es auch im Coaching: Sie dürfen alles aussprechen, was Sie bewegt. Und alles, was Sie mir erzählen, behandle ich streng vertraulich. Nichts davon gebe ich weiter – nicht an Arbeitgeber, nicht an Angehörige, an niemanden. Nur so entsteht der geschützte Raum, in dem Neues wachsen kann.

So läuft ein Coaching ab

  1. 1VorgesprächWir lernen uns kennen und klären Ihr Anliegen.90 Minuten · kostenlos
  2. 2Ziel und RahmenWohin soll die Reise gehen? Wir vereinbaren Ziel, Umfang und Ablauf.
  3. 3SitzungenIn Voerde, an einem neutralen Ort bei Ihnen vor Ort oder online.90 Minuten · ab 70 Eurozzgl. Anfahrt je nach Entfernung
  4. 4AbschlussWir schauen gemeinsam auf das Erreichte und Ihre nächsten Schritte.

Der Mensch …

„Es ist leicht, es sich schwer zu machen, und schwer, es sich leicht zu machen.“

Spruchweisheit

Unser Verhalten ist immer vergangenheitsorientiert …

1 · In der Box

Unser „Box-Denken“

Die Bezeichnung „Box“ ist eine Metapher für den Raum der eigenen Begrenzung. Unser „Box-Denken“ orientiert sich an unserer erlebten Vergangenheit – unserer inneren Landkarte –, weil es von Überlebensmechanismen bestimmt und geleitet wird: von unseren Überzeugungen, Gewohnheiten, einschränkenden Bewertungen (Glaubenssätzen), Vorannahmen und Urteilen.

Es erzeugt Antreiber-Dynamiken, die von Angst, Befürchtungen und Mangel gesteuert sind:

  • Ich bin OK, wenn ich perfekt bin!
  • Ich bin OK, wenn ich stark bin!
  • Ich bin OK, wenn ich gefällig bin!
  • Ich bin OK, wenn ich mich anstrenge!
  • Ich bin OK, wenn ich mich beeile!

(Taibi Kahler, 1977)

2 · Heraustreten

Die eigene Begrenzung überschreiten

Trete ich aus meinem „Box-Denken“ heraus, überschreite ich die eigene Begrenzung. Ich begebe mich zunächst in einen Zustand des „Nicht-Wissens“.

Die Übertragung alter Verhaltensmuster ist unterbrochen – und ein neuer Raum für neue Perspektiven entsteht.

3 · Raum der Möglichkeiten

Lösungen, an die ich noch nicht gedacht habe

Der „Raum der Möglichkeiten“ ist ein innerer Zustand der Offenheit. Er schafft eine geistige Atmosphäre, die zu Lösungen führt – Lösungen, an die ich bisher noch nicht gedacht habe. Er erweitert die eigene Lebenswelt: Hier und jetzt werden Erfahrungen möglich, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht möglich waren.

  • Die eigenen Talente, Potenziale, Qualitäten und Kraftbilder werden sichtbar.
  • Die persönliche Situation und die eigenen Umstände erscheinen in neuem Licht.
  • Ich gewinne Klarheit über meine zukünftigen Handlungen …

Unternehmen

Organisationen …

Organisationsbilder

Welche Vorstellungen, Annahmen und inneren Bilder (Metaphern) haben Sie von Ihrer Organisation (Unternehmen … Firma)?

Metaphern nach Gareth Morgan (1986)

Organisation als eine Maschine

… mechanistischer Denkansatz, demzufolge alles technisch konstruiert werden kann und auf Knopfdruck funktioniert

Organisation als ein Organismus

… geboren werden, wachsen, reifen, verblühen und sterben

Organisation als ein Gehirn

… Informationsverarbeitung, Lernen, Firmen-Intelligenz

Organisation als eine (Unternehmens-)Kultur

… Ideen, Werte, Normen, Glaubenssätze, Rituale

Organisation als ein politisches System

… „Regieren“ von Interessen, Konflikten, Machtdynamiken

Organisation als strömender Fluss

… Wandel bestimmt die Gestaltung der Organisation, Feedback führt zu Anpassung, Wandel durch Dialektik

Welche eigenen Metaphern verwenden Sie?

Organisationsmodell nach Friedrich Glasl (1996)

  1. 1

    Identität

    Aufgabe der Organisation, die Mission, der Sinn und Zweck – das Leitbild …

    Das Fernziel, die Philosophie und die Grundwerte (Image) der Organisation.

    Das historische Selbstverständnis, das sich in einer erlebten Organisationskultur (Identität der Organisation) ausdrückt.

  2. 2

    Ziele

    Langfristige Programme und Pläne der Organisation, die Unternehmenspolitik – die Leitsätze für das Produkt und das Unternehmen (Finanz-, Kosten- und Personalpolitik).

    Gesellschaftsvertrag – formale Gestaltung. Die Strategie der Organisation. Führungshierarchie (Stabs- und Linienorganisation).

  3. 3

    Menschen

    Wissen und Fähigkeiten der Mitarbeiter – Einstellung und Verhalten.

    Die Beziehungen untereinander – informelle Beziehungen (Beziehungsklima) und Gruppierungen (Rollen, Macht und Konflikte).

    Wertschätzung durch die Organisation.

  4. 4

    Organe – einzelne Funktionen (Abteilungen)

    Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung.

    Aufgabenfelder der einzelnen Abteilungen (Rolle und Aufgabe), Projektgruppen und Kommissionen.

  5. 5

    Abläufe

    Abläufe in allen Bereichen der Organisation, die Geschäfts- und Führungsprozesse (Kompetenzen und Verantwortung).

Ich freue mich auf Sie

Ein erster Schritt kann ganz leicht sein – und oft kommt damit schon Schönes in Bewegung. Schreiben Sie mir einfach ein paar Zeilen, ganz unverbindlich. Sie müssen noch nicht genau wissen, was Sie suchen.

Hinterlassen Sie gern Ihre Rufnummer – dann telefonieren wir miteinander. Ich melde mich persönlich bei Ihnen, und wir finden gemeinsam einen Termin für Ihr kostenloses Vorgespräch.

Walter Koretz
walter@koretz.de
Lerchenstraße 12, 46562 Voerde

Es geht um einen Konflikt? Zur Mediation →

Mit dem Absenden werden Ihre Angaben zur Beantwortung Ihrer Anfrage verwendet. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.